Steuer- und Sozialbetrüger

Herr Chatelain, Chef des  Amtes für soziale Sicherheit sagt: „bei drei Prozent der Sozialhilfebezüger besteht  Missbrauchverdacht – jeder Fall ist einer zuviel.“ Ich frage nun Herrn Marcel Gehrig,  Chef des Steueramtes: „Bei wie vielen Steuerzahlenden besteht Missbrauchsverdacht? Wieviel Geld gehen dem Kanton durch Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug jährlich verloren?“ Hier würde sich der Einsatz von (Steuer-) Dedektiven oder zusätzlichen Steuerprüfern  noch viel mehr lohnen! Denn auch bei Verletzung der Steuerpflicht gilt:  jeder Fall ist einer zuviel!

Felix Glatz – Böni, Präsident Grüne Leberg, Bellach
SZ vom 23. 2. 2013  Seite 25

 

Anmerkung: Leider hat es der Kantonsrat abgelehnt, zusätzliche Steuerkontrolleure einzustellen: jeder  von ihnen hätte durch seine Kontrollarbeit  netto mehr als 500’000 Franken jährlich Steuerbeiträge generiert….

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